Eine RFID-Lösung für die Palettenverfolgung mit Hilfe eines Jungheinrich-Gabelstaplers

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Eine RFID-Lösung für die Palettenverfolgung mit Hilfe eines Jungheinrich-Gabelstaplers
Samstag, 13. September 2008Beschreibung :
Dieses von der Gruppe entwickelte RFID-System ermöglicht die Aufzeichnung und schnelle Steuerung von Paletten bei gleichzeitiger Belastung von mehreren Lasten, wie sie in der Getränkeindustrie verwendet werden.

Jungheinrich hat eine eigene RFID-Lösung entwickelt. Das Highlight des Systems: Die Transponder befinden sich in den Paletten und Antennen, die in die Gabeln der Wagen integriert sind. Die Transponder werden beim Ein- und Ausfahren der Gabeln automatisch in den Paletten ausgelesen.

"Damit ist eine schnelle und zuverlässige Identifikation aller Paletten gewährleistet", sagt Dr. Markus Heinecker, Leiter Warehouse Management und New Technologies bei Jungheinrich. Diese neu entwickelte Lösung wird hauptsächlich verwendet, um Paletten zu erfassen und zu verwalten, wenn gleichzeitig mehrere Lasten aufgenommen werden.

"Das ist besonders interessant für Anwendungen in der Getränkeindustrie, aber auch für andere Branchen", sagt Heinecker.

Das Dekret EU 178/2002 für die Getränkeindustrie sieht vor, dass jeder Hersteller in der Lage sein muss, die gesamten Chargen dieser Produkte zu verfolgen. Dies bedeutet unter anderem, dass die Lagerverwaltungssoftware (WMS) jede Palette jederzeit lokalisieren kann.

In der Getränkeindustrie werden Paletten-Barcodes oftmals auch für den gleichzeitigen Gabelstapler-Transport von mehreren Paletten manuell gescannt. "Dieser Prozess führt oft zu Fehlern, es gibt keine Gewissheit über die Lagerhaltung, die Herausforderung bestand darin, ein automatisches System zu finden, um diese Unannehmlichkeiten zu minimieren", so Mark Heinecker.

In der aktuellen Anwendung greift ein Gabelstapler auf und transportiert gleichzeitig sechs halbe Kunststoffpaletten. Sie transportieren Getränke und werden von der Produktion in das Lager und aus dem Lager zu den Versanddocks transportiert.

Ein RFID-Etikett (Transponder) ist an der zentralen Auflage jeder Palette befestigt. Jedem Transponder wird eine bestimmte Nummer zugeordnet und mit den Waren in der Managementsoftware "verheiratet", sobald die Palette geladen ist.

Der Bediener weiß durch sein Funkgerät mit der Managementsoftware, ob er die richtigen Paletten eingegeben oder hinterlegt hat und gegebenenfalls die notwendige Nachbesserung durchführen kann. Diese Lösung wurde im Frühjahr 2008 von einem Getränkeindustrie-Kunden getestet. "Der Test war mit einer Erfolgsrate von fast 100% mehr als schlüssig", sagt Heinecker.

Besonderes Augenmerk legt Jungheinrich auf die Auslegung einer robusten Antenne. "Es war eine der großen Herausforderungen unseres Projekts", so Heinecker weiter. "Auf der einen Seite mussten wir sicherstellen, dass die Antennen nicht beschädigt oder sogar durch Paletten oder fallende Lasten zerstört werden konnten und auf der anderen Seite sollte der Schirmeffekt von Flüssigkeiten uns nicht stören.

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